„Wenn die Verpackung nicht stimmt, können wir den Betrieb einstellen“ – Ein Besuch bei Herrn Regler

Corenlia Kehrer von der Quick-Pack GmbH und Herr Regler

Es ist immer wieder interessant, wenn Kunden zu uns kommen und wir im Detail erfahren, was dort hergestellt und warum verpackt wird. Die Branchen sind vielfältig, die Herausforderungen oft auf den ersten Blick unscheinbar – und doch hängt am Ende des Tages der gesamte wirtschaftliche Erfolg an einem entscheidenden Glied in der Kette.

So erging es uns auch bei unserem Gespräch mit Herrn Regler und seinem Team. Sie produzieren und verkaufen Leiterplatten. Komponenten, die in fast allen Produkten verbaut sind, die wir heute kennen und mit denen wir täglich arbeiten – von der Elektronik bis zur Industrieanlage. Darauf ist er zu Recht stolz, genauso wie wir, wenn wir fertige Waren draußen im Markt sehen, die auf unserer Maschine oder mit unserer Spezialfolie sicher verpackt und gesichert wurden.

Hoher Wert, null Toleranz: Wenn Präzision auf Schutz trifft

Leiterplatten sind extrem empfindlich. Sie dürfen auf keinen Fall verrutschen, vibrieren oder dadurch verkratzen. Sie repräsentieren einen enorm hohen materiellen und technologischen Wert. Sobald auch nur der kleinste Makel oder Kratzer darauf zu finden ist, sind sie unbrauchbar und müssen im schlimmsten Fall komplett entsorgt werden.

Wenn also alles in 1A-Qualität hergestellt, mit höchster Sorgfalt gefertigt und geprüft ist, darf es auf den allerletzten Metern definitiv nicht an der Verpackung scheitern.

Bei Firma Regler geht man deshalb keine Kompromisse ein: Die empfindlichen Leiterplatten werden mithilfe einer speziellen  Sonderfolie geskinnt und passgenau fixiert. Da wackelt und verrutscht absolut nichts mehr während des Transports.

„Wenn wir nicht fachgerecht verpacken, können wir den Betrieb einstellen.“

Herr Regler auf die Frage, warum die Verpackung für sein Geschäft elementar ist.

Die letzten Meter entscheiden über den Erfolg

Diese klare Aussage bringt es exakt auf den Punkt. Denn was nützt schließlich die beste Produktion, die akribischste Qualitätskontrolle und ein fehlerfreies High-End-Produkt, wenn auf dem Weg zum Kunden ein Transportschaden entsteht?

Trotzdem erleben wir im Alltag immer wieder, dass Unternehmen das Thema Verpackung als lästige Pflicht betrachten und erst dann ernsthaft optimieren, wenn Reklamationen spürbar zunehmen.

Fazit: Was kostet Sie eine unzureichende Verpackung?

Der Fall von Herrn Regler zeigt einmal mehr: Verpackung ist weit mehr als nur schützende Hülle. Sie ist die Lebensversicherung für das Produkt und den Ruf des Unternehmens. Die grundlegende Frage sollte deshalb in jedem Betrieb lauten: Was kostet mich eigentlich eine schlechte Verpackung – und bin ich bereit, dieses Risiko einzugehen?

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